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Freitag, 28. August 2015

... Urban Decay: Revolution Lipstick "Rapture"


Hier in Zürich hat ja vor einiger Zeit ein Urban Decay Stand im Manor Bahnhofstrasse aufgemacht. Als der noch ziemlich frisch war, bin ich mal vorbei, um mir das anzuschauen. Ich habe dort den 24/7 Kajal gekauft (Review: klick!) und dabei als Probe die Mascara bekommen (Review: klick!) und diesen Revolution Lipstick im Miniformat in der Farbe "Rapture".

Die Farbe ist ein blaustichiges Rosenholz, das schon ganz leicht ins Lilane geht. Es ist kein Schimmer enthalten, das Finish ist cremig.



Die Konsistenz ist eher fest, so dass die Haltbarkeit ganz ordentlich ist - er hat ca. 4 Stunden durchgehalten, was ich im oberen Mittelmass sehe. Leider fand ich ihn auch etwas austrocknend. Dazu kommt, dass mir die Farbe absolut gar nicht steht, weshalb ich da gar nicht böse bin. Ich werde aber auf den Kauf einer Originalgrösse verzichten - puh, Geld gespart! :)

Fazit: Ein solider Lippenstift für Menschen mit normalen Lippen (die nicht trocken sind). Die Farbe ist natürlich Geschmackssache, meins ist es nicht, aber ich spreche ja auch nicht für den Rest der Welt. ;) Ist sicher eine tolle Alltagsfarbe, wem es steht.



Dienstag, 25. August 2015

... Look mit Tom Ford "Silvered Topaz"


So, hier nun also der in meinem letzten Post versprochene Look mit Tom Fords "Silvered Topaz" Lidschattenpalette.

Oben seht ihr alle Produkte, die ich verwendet habe:

Base: Vitalumiere Powder Foundation in 30 (Review: klick!)
Concealer: Armani Maestro in 4.5
Augenbrauen: Suqqu Liquid Pen in Brown
Lidschattenbase: Nars ProPrime
Lidschatten: Tom Ford "Silvered Topaz"
Kajal: Urban Decay 24/7 Liner in "Smoke" und Lancôme Crayon Miracle (Review: klick!)
Mascara: Lancôme Volume-à-Porter
Rouge: Tom Ford "Wicked"
Lippen: Lancôme Shine Lover "Inattendue" (Review: klick!)

Die Lidschatten habe ich wie folgt, ganz klassisch, aufgetragen:

Nach der Lidschattenbase habe ich das ganze Lid mit dem Taupe unten links grundiert. In die Lidfalte kam das Braun unten rechts, über alles verblendet ganz wenig vom Grau oben rechts. Den Glitzerton oben links habe ich mit dem Ringfinger nur in die Mitte des Lids geklopft, das sieht man aber fast gar nicht.





Dadurch, dass ich es mit dem Silber verblendet habe, ist das Braun natürlich nicht so stark. Es sollte ja auch ein Look sein, mit dem man ohne Bedenken arbeiten gehen kann. Für einen intensiveren Blick könnt ihr natürlich das Braun stärker auftragen und auch noch das untere Lid damit betonen.

Und hier nun die ganze (oder halbe haha) Pracht:


So, wie ist es nun? Ich habe das Gefühl, dass die Farben für meinen Hautton zu kalt sind und meine Rötungen betonen. Seht ihr das auch so?


Freitag, 21. August 2015

... Tom Ford: Eye Color Quad 05 "Silvered Topaz"


Als ich Anfang Juli in Berlin war, habe ich mir dieses Schätzchen zugelegt - muss man ja ausnutzen, wenn man im günstigen Euroland ist! :)

Ich habe das Lidschattenquad "Silvered Topaz" (05) von Tom Ford schwer an Andreea von mybeautyblog bewundert (zu ihrem Look geht es hier: klick!), weshalb für mich immer feststand, dass ich den auch haben muss - wenngleich ich mittlerweile festellen musste, dass die Sachen, die Andreea stehen, mir nur bedingt und im Ausnahmefall stehen. Nichtsdestotrotz versuche ich es immer wieder. Auch hier muss ich sagen, dass ich erst noch herausfinden muss, welcher Look mir mit "Silvered Topaz" am besten steht. Später werde ich einen Look zeigen, dann könnt ihr mir sagen, ob das Fehlkauf war oder nicht (bitte nicht!!).

Nun aber zu den Farben: Ich habe noch nicht ganz herausgefunden, wie ich meine neue Kamera richtig einstellen kann, weshalb so ziemlich alle Bilder zu warm rauskommen - sorry for that! Denkt euch einfach einen ganzen Schuss Kälte in alle Farben rein. Ein Bild habe ich noch mit der alten Kamera gemacht, da stimmen die Farbtöne.


Los geht's:
Die Farben:
Oben links: ein goldiges Geglitzer, das fast nur aus Glitzpartikeln besteht und wie sie in fast jeder Tom Ford-Lidschattenpalette enthalten sind
Oben rechts: schimmerndes Grau
Unten link: bräunliches Taupe mit Schimmer
Unten rechts: aschiges mattes Braun (ich sagte ja, die Bilder sind viel zu warm!)

hier wird's schon besser
Die Qualität ist natürlich wieder sehr gut, da muss ich gar nicht viel dazu sagen. Buttrige Konsistenz, lange Haltbarkeit, satte Farbe (ausser natürlich das Geglitzer, aber auch das gibt Farbe ab).

Fazit: An der Qualität gibt es absolut nichts zu meckern, aber ich bin mir immernoch nicht sicher, ob das so meine Farben sind. Das könnt ihr bei meinem Look, den ich demnächst poste, beurteilen.

Swatches:



mit der alten Kamera, hier stimmt das Braun rechts



Montag, 17. August 2015

... Lesen: "Grimms Erben" von Florian Weber

Mit ist letztens brennend heiss aufgefallen, dass das Jahr schon über die Hälfte vorbei ist, ich habe noch keine einzige Buchrezension veröffentlich habe - Schande über mein Haupt! Ich muss auch ehrlich sagen, dass mich keins der Bücher, die ich dieses Jahr bisher gelesen habe, aus den Socken gehauen hat (die A Song of Ice and Fire natürlich ausgenommen) - bis ich das hier las!

Das Buch, das ich heute vorstelle, lag sehr lange auf meiner Wunschliste (ich wollte kein Harcover kaufen) und dann lag es sehr lange auf meinem Sideboard. Der Grund: Das Buch ist teilweise im Präsens geschrieben. Und ich hasse Bücher im Präsens. Doch zunächst zu den harten Fakten:


"Grimms Erben"
Autor: Florian Weber

Das sagt der Klappentext:
Zacharias gelingt 1943 die Flucht aus dem Warschauer Ghetto, wo sein Bruder, ein Märchenerzähler, grausam ermordet wurde. Nach Kriegsende zieht er sich völlig zurück und lebt in einer Holzlaube im Garten, wo er sich mit seiner Märchenbibliothek eine eigene und wunderbare Welt erschaffen hat. Bis er nach Jahrzehnten erfährt, dass er einen Enkel hat, August, der ihm zur Obhut übergeben wird. Dann plötzlich verschwindet Zacharias und hinterlässt eine seltsame Botschaft.

Der Romanerfolg vom Schlagzeuger der Sportfreunde Stiller.


Meine Meinung:
Um ehrlich zu sein, hat mich der Zusatz "Sportfreunde Stiller" erstmal etwas abgeschreckt, ich bin kein Fan der Band und hatte leider das Vorurteil, dass das ja deswegen nichts sein kann - ein Pseudopromi, der versucht einen Roman zu schreiben - njet! Aber die einhellig sehr guten Rezensionen und der interessante Plot haben mich dann doch dazu bewegt, das Buch zu kaufen. Bis ich reingeblättert habe und wie gesagt gesehen habe, dass es im Präsens geschrieben ist. Ich mag das nicht. Ich kann mich nicht reinfühlen, es macht mich nervös, ich kann mich nicht entspannen. Zumindest dauert es ewig, bis ich mich daran gewöhnt habe.
Naja, da ich das Buch nunmal hatte, habe ich mich dann doch irgendwann dazu durchgerungen, es anzufangen. Und ich bin sehr froh darüber! Denn:
Das Präsens stört gar nicht. Irgendwie passt es zur Geschichte. Und am Anfang des Buches ist es auch noch in der Vergangenheit geschrieben - ein fliessender Übergang also.
So, nun aber zu meiner Meinung zu dem Buch: Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte beginnt mit Ignaz Buchmann, der während des zweiten Weltkriegs versehentlich im Warschauer Ghetto landet und ihm das, wie man schon annehmen kann, nicht besonders gut bekommt. Ignaz ist selbsternannter Autor, und ein paar seiner Geschichten kann man auch lesen - Geschichten in der Geschichte sozusagen. Dann gibt es einen Sprung zu seinem Bruder Zacharias, der erfährt, dass er einen Enkel hat, den er ab sofort grossziehen muss. Eines Tages verschwindet Zacharias, und man verfolgt nun die Geschichte seines Enkels August, ein recht wunderlicher Kerl, aber bei der Erziehung kein Wunder. Und schliesslich am Schluss der Weg von zwei Nordlichtern ins tiefste Bayern. Wie das alles zusammenhängt, will ich natürlich nicht verraten. Es geht um die Einhaltung eines Schwurs, darum, wie man mit seinen Mitmenschen umgeht, Kriegsverbrechen und Vorureile, aber immer mit einer gesunden Prise Humor. Und dazu noch die tollen Illustrationen, weshalb ich auch empfehlen würde, das Buch zu kaufen und es nicht auf dem Kindle zu lesen:


Meine Empfehlung: Gleich in die nächste Buchhandlung, kaufen, loslegen! Es lohnt sich sehr und ich bin froh, dass ich über meinen Schatten gesprungen bin und es gelesen habe - eine ganz zauberhafte Geschichte.

Sonntag, 9. August 2015

... Wochenrückblick KW32 2015

|Gesehen| nichts, das Wetter war mal wieder zu schön um drinnenzuhocken
|Gelesen| "Schamanenfeuer" von Martina André, "Grimms Erben" von Florian Weber
|Getan| mit meiner Freundin L. diniert und vorher per Zufall noch einen anderen Freund getroffen (Zürich ist ein Dorf), ein Steakrestaurant ausprobiert (war leider gar nicht gut), mit Freunden in unserem Garten grilliert, zu meiner Schwester gefahren, weil meine Mutter dort gerade zu Besuch ist, mit meiner Freundin K. Geburtstag bei ihr zu Hause gefeiert
|Gegessen| ein zähes Stück Fleisch im Restaurant, griechische Pita, Grillgut, Sommerrollen, fantastische selbst gemachte Marillenknödel, und ich habe mit Porridge am Morgen angefangen
|Getrunken| Wasser (immernoch kein Alkohol bis auf das Gläschen zum Geburtstags-Anstossen)
|Gedacht| ich mag nicht mehr arbeiten. Bin grad an dem Punkt, wo ich das Gefühl habe, dass es mir gar keinen Spass macht und ich viel lieber in der Badi am See liegen und ein gutes Buch lesen würde.
|Gefreut| über die Zufälle diese Woche
|Gelacht| gelacht habe ich sicher, aber ich weiss grad gar nicht konkret worüber
|Gewünscht| einen Job, bei dem ich 40% arbeite, aber 100% bezahlt werde - gibt's sowas? ;)
|Gekauft| nur dehnbare Spitze, um mein neues selbstgeschneidertes Kleid zu optimieren

Mittwoch, 5. August 2015

... Kindle Voyage: mein neues liebstes Spielzeug



Als ich die ersten Bilder des neuen Kindle Voyage letztes Jahr gesehen habe, war für mich klar, dass ich den haben musste. Alle Testberichte der führenden Magazine lobten ihn in den Himmel, also liess ich mir von meinen Geschwistern zu Weihnachten schonmal die neue und mega stylishe Origami-Lederhülle schenken.

Nach den ersten Nutzer-Reviews kam dann aber die Ernüchterung (und die Erleichterung, dass ich das Gerät nicht vobestellt hatte): anscheinend gab es einen Produktfehler, es zeigte sich ein ausgeprägter Farbverlauf von oben gelb nach unten blau. Amazon bekleckerte sich da auch nicht mit Ruhm, da anscheinend defekte Geräte nach Umtausch wieder versendet wurden.

Ich wartete also ab, denn nach wie vor wollte ich ihn ja haben, ausserdem hatte ich ja schon die neue Hülle. Nachdem dann die Bewertungen seit einiger Zeit stabil positiv waren, habe ich es gewagt und ihn mir bestellt. Mein erster Blick galt natürlich dem berüchtigten Farbverlauf, der sich bei mir aber zum Glück nicht gezeigt hat.


Ich hatte ein paar Anfangsschwierigkeiten, mit der neuen Oberfläche zurecht zu kommen (hatte bislang einen Kindle der ersten Generation mit Tastatur) - die Cloud war für mich neu, und bis ich mal kapiert habe, wie ich meine Ordnerstruktur vom alten auf den neuen Kindle übertragen kann (die befindet sich eben in der Cloud) hat es ein paar Stunden gedauert. Aber seitdem lese ich quasi nonstop und liebe es, tolles Display, und ich mag das automatische Anpassen der Helligkeit (wobei ich da ab und zu nachjustieren muss, aber das ist völlig ok). Die Sensortasten an den Seiten des Kindles finde ich super, da ich immer mit links lese und es damit etwas schwierig wäre, nur mit Touchscreen zu blättern. Somit habe ich die volle Auswahl, wie ich blättern kann. Das ist Luxus. :)

Hinweis: Die im Handbuch angepriesene Synchronisierung mit dem Goodreads-Account funktioniert nicht, das gibt es nur in den USA. Laut Kundendienst ist es aber auch für Europa geplant.

Fazit: Ich liebe meinen neuen Kindle Voyage. Er ist soviel leichter und angenehmer als mein alter (den ich auch sehr geliebt habe), alles funktioniert einwandfrei - ich bin sehr glücklich. Bei einem Preis von 189 Euro (ohne 3G) kann man das aber auch erwarten.

so faltet man die Origami-Hülle ;)

Sonntag, 2. August 2015

... Wochenrückblick KW31 2015

|Gesehen| Sense8 - genial, trotz einiger Längen
|Gelesen| "Stadt der tausend Könige" von Andreas Otter, "Schamanenfeuer" von Martina André
|Getan| meine Schwester gepflegt (wollten eigentlich zusammen ins Elsass fahren, aber ihre Magen-Darm-Grippe hat dem den Garaus gemacht), dabei viel mit meiner Nichte gekuschelt und mit den Katerchen gespielt, ein Kleid genäht, Dinner Date mit meinem Freund, Ferien fertig gebucht, Nationalfeiertag auf der Josefswiese gefeiert
|Gegessen| eine immens grosse Riesenzucchini aus dem Gartner unserer Vermieterin, Ramen
|Getrunken| Wasser (ziehe den Alkoholverzicht voll durch, juhu!)
|Gedacht| bald geht's los in die Ferien
|Gefreut| über meine kuschlige Nichte - das muss ich geniessen, solange sie das noch macht
|Gelacht| mit meinem Freund über meinen nicht vorhandenen Orientierungssinn
|Gewünscht| bin wunschlos glücklich
|Gekauft| und dann war die kauffreie Phase auch schon wieder vorbei... viel Stoff, einen Kindle Voyage (kein Farbverlauf oder sonstige Mängel), ein neues Handy LG G4